Balance Yoga Institut | Pflichtmodule 500h

Die Ausbildung gliedert sich in Wahl- und Pflichtmodule. Da alle Module in sich geschlossen sind, spielt es keine Rolle, in welcher Reihenfolge die Module besucht werden. Wir empfehlen doch die Pflichtmodule zuerst zu besuchen. Jeder Teilnehmer kann den Ausbildungsverlauf und das Tempo seiner Ausbildung individuell bestimmen.

  • PFLICHTMODULE

    Die Pflichtmodule bestehen aus 8 in sich geschlossenen Themenblöcken, die vor Abschluss der Ausbildung von jedem Teilnehmer besucht werden müssen. Die Pflichtmodule umfassen 200 Stunden und wiederholen sich im jährlichen Rhythmus.
  • WAHLMODULE

    Die Pflichtmodule werden um Wahlmodule ergänzt, die jeder Teilnehmer im Rahmen seiner gewünschten Spezialisierung und Interessen besuchen kann. Die Wahlmodule umfassen 100 Stunden und wiederholen sich - je nach Thema - im Rhythmus von 12-24 Monaten. Je nach Auswahl der Wahlmodule sammelt man die benötigten 100 Stunden mit mehr oder weniger Modulen.
Experimentelle Anatomie und Yogatherapie 1
Methode und Didaktik der Klassenformate: Sequenzierung, Adjustment und Hands-on für Fortgeschrittene
Grundlagen von Spiritualität und Selbsterfahrung – Yogaphilosophie auf Basis des Yoga Sutra und Persönlichkeitsentwicklung/Innerer Weg als Yogalehrer/In
Philosophie Advanced – Weisheit und Praxis – Hatha Yoga Pradipika
Meditation erfahren, verkörpern und vermitteln
Yoga und Psychologie und die Psychologie der Chakren
Grundlagen des Atemyoga
Lehrprobe und Feedback

Experimentelle Anatomie und Yogatherapie 1

Das erste Modul beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Yogatherapie sowie dem Nutzen und der Wirkung von Yoga auf den Körper, insbesondere dort, wo bereits ein bestimmtes Gesundheits- bedürfnis besteht. Hierfür werden wir tiefer in die Anatomie des Menschen einsteigen.

Unsere Gesundheit hängt von physischen als auch psychischen Faktoren ab. Genauso beeinflusst unsere emotionale Gesundheit auch unsere körperliche. Krankheiten können somit in einem dieser Aspekte auf- treten, beispielsweise bei Rückenschmerzen, die durch eine schlechte Körperhaltung oder durch Stress verursacht werden.

Das Ziel der Yogatherapie ist es, eine fundierte Gesundheit für die Person als Ganzes zu fördern – der Schwerpunkt dieser Arbeit kann auf den Körper, den Geist, die Emotionen oder eine Kombination daraus gerichtet sein. Yogatherapie kann in einer Eins-zu-Eins-Sitzung oder in kleinen Therapiegruppen zielgerichtet auf gesundheitliche Bedürfnisse zugeschnitten werden. Es umfasst in der Regel die Arbeit mit verschie- denen Yoga Tools wie Yogahaltungen, Atemtechniken, Meditation oder meditativer Praxis sowie unterstützende Techniken, wie Entspannung, Visualisierung und die Verwendung von Klang.

Dieses Modul ist ein guter Einstieg in die therapeutische Anwendung von Yoga. Es hilft, zu verstehen, wie man mögliche Ursachen therapeutischer Probleme erkennt und folglich entsprechende Bewertungswerkzeuge nutzt, um einen Behandlungsplan entwickeln zu können. Neben dem theoretischen Teil wird der Großteil des Moduls sehr praxisorientiert sein. Hierbei werden unterstützende Fähigkeiten, die wichtigsten Punkte der Ausrichtung sowie Empfehlungen für die Sequenzierung erlernt. Einige der häufigsten therapeutischen Probleme werden betrachtet und zum Ende des Moduls ausgearbeitet.

Methode und Didaktik der Klassenformate: Sequenzierung, Adjustment und Hands-on für Fortgeschrittene

Der Kern dieses Moduls richtet sich auf das Verständnis für die physikalischen, energetischen und praktischen Aspekte einer sicheren und inspirierenden Klassensequenzierung.

Ein Lehrer, der die Kunst des Sequenzierens beherrscht, kann eine Vinyasa- oder Hatha-Klasse in etwas wirklich inspirierendes verwandeln und gleichzeitig sicher und effektiv auf allen Levels sein: physisch, energetisch, geistig und emotional. Eine wirklich effektive Sequenzierung erfordert viel mehr als nur das Zusammenfügen von Asanas. Es bedarf Klarheit im Sinn und Zweck der Praxis, sowie ein gutes Verständnis der Mechanik des Körper. Außerdem das Erkennen, wie unterschied- liche Körperhaltungen den Schüler energetisch beeinflussen und die praktischen Lehrfähigkeiten, um dieses Wissen effektiv zu übertragen.

Durch eine interaktive Mischung aus Praxis und Theorie erforschen wir:
das Gleichgewicht zwischen Symmetrie und Asymmetrie, zwischen Kontraktion und Loslassen
Variationen von Aufwärm-Sequenzen und Sonnengrüßen
neutrale und Gegenpositionen in dynamischen Sequenzen
kreative Ansätze zum Ausgleich der drei Bewegungsebenen
wiederholende Sequenzen zu verwenden, Stärke erzeugen ohne dabei Stress entstehen zu lassen
den tantrischen Ansatz für den Körper und wie er sich auf die Sequenzierung auswirkt
die fünf Prana Vayus und wie sie mit den fünf Elementen der Natur interagieren
die Beziehung zu den drei Gunas Rajas, Tamas und Sattva und zu den Doshas Pitta, Kapha und Vatawie man mit der Sequenzierung die positiven Eigenschaften der Doshas aufbauen und die

„subtilen Doshas“ Tejas, Ojas und Prana anzapfen kann
die Wichtigkeit des Atembewusstseins, Pranayama und Meditationspraktiken
das Einbauen von Adjustments (verbal und Hands-on) in die Sequenz
wie sich Timing und Sprache auf die Wirkung einer Klasse auswirken
praktische Sequenzierungsübungen (Sequenzierungsbeispiele einer 60- und 90-minütigen Stunde)unterschiedliche Stundenformate
die Unterschiede bei der Sequenzierung bei Morgen- und Abendklassen
Asana-Gliederung und Modifikationen

Im Anschluss wird es Diskussionen über einige philosophische Ideen hinter den Sequenzierungen geben. Jeder Tag wird eine vollständige Morgenübung beinhalten, die entweder von Ilana oder Anna unterrichtet wird.

Grundlagen von Spiritualität und Selbsterfahrung – Yogaphilosophie auf Basis des Yoga Sutra und Persönlichkeitsentwicklung / Innerer Weg als Yogalehrer/In

Im ersten Teil dieses Moduls werden die Grundlagen von Spiritualität und Selbst- erfahrung mithilfe des Yoga Sutras erarbeitet. Das Yoga Sutra ist einer der ältesten Texte über Yoga und beschreibt in klarer Weise sowohl die Funktionen des Geistes als auch die Meditationen für die innere Transformation und die acht Lebensfelder (Ashtanga), die für die integrierte Praxis des Yoga bedeutsam sind. Auf der Basis des Originaltextes wird in die Tiefe der Sutrabedeutungen eingedrungen und ge- meinsam meditative Techniken nach Patanjali geübt. So finden wir einen inneren Bezug zu diesem alten Wissen und können unseren Übungsweg bereichern.

Der Tag beginnt mit einer Praxiseinheit, um Körper und Geist für die theoretischen Teil vorzubereiten. Der zweite Teil des Moduls befasst sich mit dem inneren Weg des Yogalehrers. Als Yogalehrer vertiefen wir nicht nur unsere persönliche Verbindung mit Yoga, sondern stellen uns auch der Herausforderung, Yoga weiterzugeben.

Wir beschäftigen uns in diesem Modul mit essentiellen Themen:
Meine Persönlichkeit als Lehrer – Selbst- und Fremdwahrnehmung
Hinderliche Glaubenssätze und Zweifel transformieren
Wie können wir die eigene Ausstrahlung als Yogalehrer stärken durch Authentizi-

tät und innere Verbundenheit?
Wie können wir Präsenz entwickeln – Strahlkraft und Sicherheit?
Wie entfalte ich einen energetischen Raum, in dem sich Schüler erfahren können

und ich sensibel und aufmerksam für sie da bin?
Was mache ich, wenn Zweifel oder Unsicherheiten aufkommen?
Wie bereite ich mich innerlich auf Stunden vor, um mich im Ausdruck meines

vollen Potentials den Schülern zu widmen?

Diese Fragen werden besprochen und es wird Raum für persönlichen Fragen geben. Du wirst deine persönliche Strahlkraft vertiefen und nährst deinen Mut, dich zu zeigen und aus dem Herzen heraus zu unterrichten. Mit wissenschaftlich fundierten Methoden aus der Psychologie, dem Achtsamkeitstraining, der Yogapsy- chologie, NLP und der Embodymentforschung lernst du deine Eigenwahrnehmung zu verfeinern und dich auf einen inneren Wachtumsprozess zu begeben. Es wird ein Prozess der Transformation angeregt und du erfährst Wege, die nachhaltige Veränderung möglich machen.

Philosophie Advanced – Weisheit und Praxis – Hatha Yoga Pradipika

In diesem Modul beschäftigen wir uns mit der Weisheit der Hatha Yoga Pradipika und integrieren diese in die Praxis. Dieser alte Sanskrittext ist zentral für den bewegungsorientierten Hatha Yoga. Für jeden, der seine Übungspraxis vertieft verstehen möchte, lohnt sich die Beschäftigung mit den grundlegenden Prinzipien des Yoga, dem Verständnis der Energie- kreisläufe und die tiefere Bedeutung verschiedener Asanapositionen.

Der Tag beginnt auch hier mit einer Praxis-Einheit.

Meditation erfahren, verkörpern und vermitteln

Sehnt sich nicht jeder Mensch nach der innigen Verbindung mit der eigenen Essenz, nach der Erfahrung von wirklicher Stille, nach dem weiten Raum, der unserer Persönlichkeit, unseren Gedanken und Ge- fühlen, einfach allem, unterliegt?

Ein kraftvoller Weg diese essenzielle Verbindung zu öffnen, zeigt uns die feine Kunst der Meditation, der wir uns an diesem Wochenende umfas- send widmen. Mit viel Praxis und ergänzenden Talks schaffen wir Klarheit und Verständisraum: Worum geht es in der Meditation? Was ist Medita- tion wirklich? Wer bist du in deiner Tiefe? Und welche Zutaten sind nötig, um andere Menschen in die Erfahrung der Meditation zu begleiten?

Während der beiden Tage werden wir verschiedene Meditationswege und deren Wirkung kennenlernen und erproben. Du erhältst anwend- bare Werkzeuge, wie du dich mit einer größeren Kraft verbindest, wie du dein eigenes Energielevel und das deiner Schüler bewusst hebst und vor allem wie du dich spürbar deiner eigenen Seele – der Erfah- rung von Sat-Chid-Ananda (Sein/Bewusstheit/Glückseligkeit) näherst.

Wer regelmäßig meditiert, schöpft daraus tiefes Vertrauen in das Leben, entwickelt innere Gelassenheit und eine klare Intuition. Durch Meditation schaffen wir Raum für eine transformierende Kraft, die unser Leben
mit Wunder und tiefem Sinn durchdringen kann. Um sie authentisch

zu vermitteln, dürfen wir uns auf eine spannende und sehr lohnende Reise zu unserem eigenen Selbst begeben.

Der Tag beginnt auch hier mit einer Praxis-Einheit, um euch auf die Meditation vorzubereiten.

Yoga und Psychologie und die Psychologie der Chakren

Yoga versteht sich seit jeher vor allem als ein Weg der Selbsterkenntnis. Über das Durch- dringen und „in Einklang bringen“ aller Schichten des Seins, die fünf Koshas, erfahren wir unsere „wahre Natur“, erleben Ganzheit und Heilung.

Im ersten Teil dieses Moduls geht es nicht darum, mit der Yogapraxis „irgendwo hinzukom- men“, sondern nur darum „heim zu kommen“. Entdecke deine persönliche, intuitive Yoga- praxis als einen heilenden Raum der Zuflucht und des Wachstums.
Insbesondere über die Beruhigung des Nervensystems können wir uns physisch, emotional und spirituell tiefer öffnen für die Erfahrung des eigenen, innersten Wesenskerns.

Inhalte:
Meditations-Praxis
Kreative Asanapraxis und Bewegungsimprovisation
Körperorientierte Selbsterfahrung und Psychologische Techniken
Einführung in Metta, Vipassana und Achtsamkeitstechniken
Theorie und Erfahrung der „5 Schichten des Körpers“ (Koshas) bzw. des „inneren Körpers“

Im zweiten Teil des Moduls lernen wir das Chakrasystem kennen. Welche Körperhaltung benutzen wir, um verschiedene Chakren zu öffnen, zu stimulieren oder zu entspannen? Wie lesen wir den Körper, um die Funktionsweise der Chakren zu verstehen? Wie kombinieren wir Gegensätze wie Öffnen und Schließen, Halten und Freigeben, Laden und Entladen, um Energie durch das gesamte Körper-Geist-System zu pumpen? Wie integrieren wir Atem, Mantra und Mudras in unsere Chakren-Praxis?

Für jedes Chakra werden Sonnengrußvariationen, bioenergetische Übungen sowie Chakra-Philosophie, Pranayama, Mantras, geführte Meditation und vieles mehr erlernt.

Grundlagen des Atemyoga

Dieses Modul über Atmung und Spiritualität, bietet Dir nicht nur alle klassischen Pranayama- und Kundalini-Übungen aus der alt-indischen Tradition, sondern auch weniger be- kannte Techniken zur Reinigung der Chakren und Aktivierung der Heilungsprozesse.

Atmung wirkt ganzheitlich auf den Menschen und hat somit einen großen Einfluss auf unseren Körper und unsere Psyche. Umgekehrt beeinflusst unsere Stimmung und unser körper- liches Befinden auch unsere Atmung. Die Tatsache, dass wir atmen, scheint allzu nebensächlich zu sein, obwohl uns unser Atem von der ersten bis zur letzten Sekunde unseres Lebens begleitet.

Ein bewusster Umgang mit dem Atem hilft den Zugang zu sich Selbst zu verbessern. Körperliche und seelische Blockaden wie auch Verspannungen können sich lösen, Beschwerden können gelindert werden und ein neues Lebensgefühl kann entstehen.

Inhalte:
Anatomie, Physiologie des Atmungssystems
Grundatemtechniken/Einfache Atemübungen
Sprechtraining
Anleitung von Yoga Atemübungen: Kapalabhati, Wechsel-

atmung, Bhramari, Sitali, Sitkari, Uddhiyana Bandha, Agni Sara, Gorilla, Ujjayi, Pranayamas im Gehen, Mula Bandha und viele mehr

Gründliche UnterrichtsdidaktikEnergetische Wirkungen

Lehrprobe und Feedback

Für deinen Abschluss konzipierst du Unterrichtsstunden und wirst auf Grundlage des aus den Pflichtmodulen erlernten Wissens unterrichten. Du füllst deine Yogaeinheit mit Hilfe der Bereiche, in denen du dich im Verlauf der Ausbildung spezialisiert hast.

Im Anschluss daran wird es ein Gespräch geben, in dem wir deine Stunde gemeinsam reflektieren und dir dazu persönliche Rückmeldung geben.

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